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Aktuelle Ausstellung im L’Escargot:
Abstrakte Acrylmalerei von Christel Maria Zwillus (Coco)
„Neben dem Schreiben gehört meine große Leidenschaft auch dem Malen. In den vergangenen Jahren ist eine Reihe von Bildern entstanden, bei denen ich mich auf das Spiel der Farben konzentriert habe und immer wieder neue Formen ausprobiere.”
Aktuelle Ausstellung: 
  • WELTGESCHEHEN: Restaurant L’Escargot,
    Brüsseler Str. 39, 13353 Berlin

Hier ein kleine Auswahl:

WELTGESCHEHEN

 

FARBSPIELE

 

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WER WEISS WOHIN
Man muss der Trauer begegnet sein, um das Glück zu erkennen

Erschienen als Roman und Hörbuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Geschichte vom Anfang, der Endlichkeit und der Hoffnung auf ein Wiedersehen.

Auf dem Schmetterlingsbaum im Garten des Sonnenhofs treffen sich jedes Jahr die Schmetterlinge aus aller Welt. Sie erzählen den anderen Tieren von ihrem Leben, der Transformation und den Trauerritualen in ihren Heimatländern. Sie berichten von der Hoffnung, der Liebe und der Gewissheit auf ein Wiedersehen.

Eine tröstende Geschichte für Groß und Klein, die Hoffnung und Liebe in ihren Herzen bewahren wollen.

Als Roman und Hörbuch erschienen.

Leserstimmen:

“WER WEISS WOHIN” – Brief von Prof. Monika Grütters, MdB, Kulturstaatsministerin:
“… Ich kann mich dem Lob, dass Ihnen Bischof Dr. Markus Dröge und Erzbischof Dr. Heiner Koch in ihren Schreiben zollen, nur anschließen, und sicher ist es eine gute Idee, anhand Ihres Buches die Endlichkeit des Lebens, Tod und Sterben im Ethikunterricht zu thematisieren….”

„WER WEISS WOHIN“ – Philosophisch und optimistisch
Ich habe dein Hörbuch „Wer weiss wohin“ zum gleichnamigen Buch sehr genossen. Wunderbar, wie philosophisch und optimistisch du über solch ein schweres Thema schreibst! …  Lisa Krause

„WER WEISS WOHIN“ – Beeindruckt von Einfühlsamkeit und Menschenliebe … Detlev Müller

Mehr Leserstimmen

 

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 Neues Projekt in Vorbereitung:
Der Fuchs erzählt Geschichten
>>> s. auch Leserstimmen<<<

Die Freude war groß, als ich die ersten Bilder für mein geplantes Kinderbuch erhalten habe. Acht Kinder der Deutschen Schule Washington D.C. / USA malen im Rahmen des Kunstunterrichtes, unter der Leitung ihrer Kunstlehrerin Maya Osiander, die Bilder zu den Geschichten von Freundschaften, Abenteuern, Massentierhaltung, Umweltverschmutzung, Schatzsuche etc. Jetzt heiß es, einen Verlag zu finden, der das als Buch umsetzt. Wir sind dran.

Lisa Krause sagt dazu: “Die Fuchsgeschichten thematisieren humor- und fantasievoll alltägliche, tiefgründige und aktuelle Themen des Lebens – aller Wesen auf dieser Erde! Toll, wie du es immer wieder schaffst, auf deine ganz eigene Art und Weise die Leser mitzunehmen auf eine Reise. In Gedankenwelten, in denen ich mich gerne verliere.
Die Gemälde der Kinder finde ich herrlich; sie geben jeder einzelnen Geschichte ihre besondere Note und machen sie noch lebendiger. Eine wunderbar anrührende Zusammenarbeit, die ihr, die Kinder und du, geleistet habt.”
Leseproben:

Mein Freund der Fuchs – Eine Liebe fürs Leben
Alles war schon passiert und das schon gestern. Der Plan der Tiere war aufgegangen. Fredi, der Fuchs hatte heimlich beim Förster eine Flinte gestohlen. Sicher ist sicher, hatte er zu den anderen Tieren gesagt, und dann waren sie im Schutze der Dunkelheit zur Geflügelfarm gezogen und hatten Gerda, die Gans befreit. Die Tiere hatten für Gerda eine Behausung hergerichtet, in der sie sich putzen und baden konnte, um den lästigen Gestank, der Geflügelfarm los zu werden. Erst jetzt sah man Gerda in voller Pracht, ihr Gefieder war blütenweiß und glänzte im Sonnenlicht. Zur Feier des Tages hatte sie sich bunte Blüten ins Gefieder gesteckt, denn so wollte sie dem Fuchs, ihrem Befreier entgegen gehen.

Der Fuchs hatte ihr einen Blätterbrief geschrieben und der Wind hatte ihn direkt zu ihren Füßen abgelegt. Meine Verehrung, Gans Gerda, so begann der Brief, ich möchte dich, wenn die Sonne am höchsten steht, zu einem Spaziergang einladen. Am Bach werde ich dich erwarten. Sei mir gegrüßt, liebste Gerda, in freudiger Erwartung, auf einen schönen Nachmittag, grüßt dich, Fredi, der Fuchs.

Dass der Fuchs ein Kavalier war, hatte sie schon bemerkt, aber, dass er so liebevoll und charmant war, ließ ihr Herz höher schlagen. Seit sie wusste, dass der Fuchs keine Gänse und Hühner mehr frisst, denn das hatte er feierlich versprochen, schlug ihr kleines Gänseherz höher, wenn sie nur an Fredi dachte. Ein stattlicher Fuchs, listig und klug ist er auch, dazu noch diszipliniert, was will ich mehr. Ihr Herz hüpfte vor Freude und Gerda hüpfte mit. So machte sie sich auf den Weg zum Rendezvous.

Der Fuchs kam von links und die Gans kam von rechts. Der Fuchs hatte am Ufer des Baches seinen Hut ins Gras gelegt, dem Fliegenpilz eine gute Zeit gewünscht, eine rote Blume gepflückt und die blauen, gelben und violetten Blumen begrüßt. Von Ferne hörte er plötzlich ein fröhliches Geschnatter, das näher und näher kam. Es war Gerda, die Gans, die beim Schnattern viele gelbe, rote und sogar ein violettes Herz in den Himmel blies. Für dich, für dich, liebster Fredi, rief sie dem Fuchs zu. Und Fredi, der Fuchs schaute mit einem Auge auf die tanzenden Herzen und mit dem anderen verliebt, auf Gerda, die Gans.

Und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute, als ganz besonderes Paar.

Mario der Räuberhauptmann

Die Sterne standen am Himmel und am Waldrand war Ruhe und Frieden eingekehrt. Nur bei Mario, dem Räuberhauptmann, brannte noch Licht. Hier saß Mario mit einem seiner jüngsten Schüler und bereitete ihn auf das Fuchsleben vor.

„Füchslein sei gescheit und pass gut auf“. So hatte Mario der Räuberhauptmann den kleinen Fuchs immer wieder ermahnt. Es gab sie noch nicht allzu lange, die Ganoven-Schule von Mario. Aber unter den großen und kleinen Füchsen hatte es sich schnell herumgesprochen, dass Mario Reinecke die beste Ausbildung für die Gattung ‚Fuchs‘ anbot. Er lehrte List, Schnelligkeit, Schleichen, Scheinheiligkeit und Diebstahl.

„Wer meine Schule besucht und die Ausbildung absolviert hat, wird sich im Leben immer zurechtfinden und niemals Hunger leiden“. Mit diesen Worten hatte er seine Zöglinge immer in ihr Fuchsleben entlassen. Neuerdings hatte er seinen Unterricht erweitert. Er hatte die Fächer Stil und Höflichkeit dazu genommen.

Fridolin der kleine Fuchs war der Erste, der sich in diesen Fächern beweisen musste. Der Räuberhauptmann hatte ihm aufgetragen, vom Porträt seines Vorfahren, dem alten Räuberhauptmann, den Staub abzuwischen und eine Kerze anzuzünden, um ihn zu ehren. Dann musste er den Krug mit rotem Wein füllen, den Tisch decken, den Teekessel zum Singen bringen und die Federn auf dem Erdboden so verteilen, dass es so aussah, als gehörten sie dorthin. Stil- und Harmonielehre nannte das der Räuberhauptmann. Und so brachte er dem kleinen Fridolin Fuchs alles bei, was er für richtig und wichtig hielt.

„Du wirst ein Gentleman unter den stehlenden Füchsen sein, und denk immer an die Höflichkeit. Begrüße jede Gans galant, vielleicht so: „Liebe Gans, es muss so sein, jetzt holt dich gleich das Füchselein“.

Meine Güte, dachte Betty, die Maus, die sich oberhalb des Fuchsbaus ihr Winterquartier eingerichtet hatte und den beiden zusah. So nobel möchte ich auch einmal zugrunde gehen. Sollte mir einmal dieser höfliche kleine Fuchs begegnen und mir sein Sprüchlein aufsagen, werde ich ihn fragen, ob es noch eine zweite Strophe gibt und dann schnell im Mauseloch verschwinden.

Vom vielen Erzählen war der Fuchs sehr hungrig und durstig geworden. Er holte seine Gänsekeule, die vom Vortag übrig geblieben war, aus seinem Vorratssack, goss sich ein Gläschen vom guten Wein ein und machte sich darüber her. Der kleine Fuchs staunte nicht schlecht, wie gut es sich der Räuberhauptmann gehen ließ. Ihm lief das Wasser im Maul zusammen und er hoffte ganz doll, dass der Fuchs ihm auch etwas von den guten Sachen abgab und er sich nicht mit knurrenden Magen in seine Höhle zurückziehen musste.